Bedarfsorientierte Mindestsicherung

Hilfe zur Sicherung des Lebensunterhalts und des Wohnbedarfs

 

Wenn Menschen in soziale bzw. finanzielle Notlagen geraten, schafft die Bedarfsorientierte Mindestsicherung Möglichkeiten, den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Es wird der notwendige Bedarf an Nahrung, Kleidung, Körperpflege, Beheizung und Strom, Hausrat, andere persönliche Bedürfnisse wie die angemessene soziale und kulturelle Teilhabe, sowie Wohnbedarf mit einem festgelegten Geldbetrag (sog. Richtsätze) abgedeckt.

 

Ein Anspruch auf die Bedarfsorientierte Mindestsicherung kommt allerdings erst in Frage, wenn keine ausreichende finanzielle Absicherung durch andere Mittel (z.B. Einkommen, Leistungen aus Sozialversicherung, Unterhalt etc.) oder Vermögen möglich ist.

 

Vorwiegend für alleinerziehende Eltern oder Menschen mit langjährigen Erkrankungen bietet die Bedarfsorientierte Mindestsicherung eine gewisse Existenzabsicherung und bietet Schutz vor Armut und Ausgrenzung.

 

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung sollte jedoch als sogenannte „Überbrückungshilfe“ angesehen werden, um Menschen in schweren Situationen zu unterstützen, damit diese im alltäglichen Berufsleben etc. wieder Fuß fassen können. Die Bemühungspflicht (z.B. Bewerbungen, Teilnahme an geforderten Kursen etc.) der Mindestsicherungsempfänger, wieder ohne diese Sozialleistungen den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können, wird dabei ständig von unseren Mitarbeitern im Auge behalten.

Informations- und Orientierungshilfe bei sozialen Problemstellungen, sowie Beratung bei Fragen zur bedafsorientierten Mindestsicherung erhalten Sie auch bei den Sozialberatungsstellen in Grieskirchen.

 

Zu den Antragsformularen:

 

Laufende monatliche Geldleistungen (Mindeststandards) zur Sicherung des Lebensunterhalts und des Wohnbedarfs gemäß Oberöstereichischer Mindestsicherungsverordnung im Jahr 2017: