Leistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

 

Das Oö. Chancengleichheitsgesetz (Oö. ChG) ist seit 1. September 2008 in Kraft. Dieses Gesetz gilt für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Sinnesbeeinträchtigungen, geistigen, psychischen und mehrfachen Beeinträchtigungen.

 

Zu den Leistungen des Chancengleichheitsgesetzes zählen Heilbehandlung, Frühförderung und Schulassistenz, Arbeit und Fähigkeitsorientierte Aktivität, Wohnen (voll- und teilbetreut), Persönliche Assistenz und Mobile Betreuung und Hilfe.

 

Um eine der oben angeführten Leistungen zu erhalten, ist bei der Bezirksverwaltungsbehörde eine sogenannte Bedarfsmeldung einzubringen. Diese dient dazu, den individuellen Bedarf an Leistungen nach dem Oö. Chancengleichheitsgesetz an das Land OÖ zu melden. Dies ist wichtig, damit Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen in Oberösterreich geplant werden können.

Zu beachten ist, dass eine Bedarfsmeldung keinen Antrag darstellt, sondern auch zur „Reservierung“ einer Leistung dient.

 

Für die Bearbeitung und Beratung der Leistungen nach dem Oö. Chancengleichheitsgesetz steht ihnen auf jeder Bezirksverwaltungsbehörde ein „Bedarfskoordinator“ zur Verfügung.

 

Allgemeine Informationen zum neuen Oö. Chancengleichheitsgesetz finden Sie HIER

 

Rechtsgrundlagen